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Herzlich Willkommen auf der Webseite der Egon von Neindorff-Stiftung!

Sie interessieren sich dafür, nach der Klassischen Reitlehre reiten zu lernen?
Reitmeister Egon von Neindorff, der 2004 verstorben ist, hat über 50 Jahre lang Schülern aus aller Welt den Weg zur natürlichen Pferdeausbildung gewiesen. Die „Egon von Neindorff Stiftung“ führt diese Arbeit seither fort.

Wir wollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene richtig an das Pferd heranführen und die erprobte Lehre verständlich und umsetzbar vermitteln. Wir helfen Ihnen, Probleme mit Ihrem Pferd zu lösen oder Ihr Pferd nach den klassischen Grundsätzen auszubilden.

Unsere Angebote im Einzelnen:

  • Sitzlongen für Anfänger und fortgeschrittene Reiter
  • Einzel- und Gruppenreitunterricht nach klassischen Grundsätzen
  • Einzel- und Gruppenstunden „Arbeit am lange Zügel“
  • Einzelunterricht mit individuellen Inhalten (z.B. Handarbeit, Longieren)
  • Beritt Ihres Pferdes
  • Boxen für Einsteller (Vollversorgung mit Paddockgang, auch Hengste sind willkommen. Nutzung der historischen Reithalle, Trainingshalle, Longierzirkel und des Außenreitplatzes sind ebenfalls inbegriffen)
  • Individuelle Reitvorführungen für Ihr Firmen- oder Familienfest
  • Praktikumsplätze

Schauen Sie sich einmal bei uns um und vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin.
In regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen haben Sie auch die Gelegenheit, Einblick in diese Arbeit zu nehmen (Termine). Gerne arrangiert das Reitinstitut auch eine individuelle Veranstaltung für Gruppen zwischen circa 50 und 150 Personen. Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an (Kontakt).

Aktuelles aus gegebenem Anlass

Als Nachlese unserer Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen des Reitinstituts (ein ausführlicher Bericht folgt im Jahresbericht 2019) möchten wir vorab auf Grund diverser Facebookkommentare ein paar Dinge klar stellen:

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir so viele Gäste, darunter zahlreiche Ehrengäste der Stadt Karlsruhe, bei uns begrüßen durften. Mit dem Festvortrag von Erik Herbermann und dem reiterlichen Rahmenprogramm, das das gesamte Spektrum der Ausbildungsstufen der Reiter widerspiegelte und insbesondere den jugendlichen Nachwuchs – unsere Zukunft – in den Fokus rückte, wurden andere Schwerpunkte gesetzt als in den Festabenden, heute Impressionen klassischer Reitkunst.

Erfreulicherweise wurde uns von namhaften Pferdeleuten zu den Beiträgen ihre hohe Anerkennung ausgesprochen und der Rücken gestärkt mit der Aufforderung, unbedingt so weiter zu machen. Aber, wo Erfolg ist, ist auch Neid.

Zwar haben schon in der Vergangenheit gerade „Ehemalige“, die nicht mehr „im Boot sind“ bzw. „im Boot sein dürfen“, ihrem Frust auf Facebookseiten freien Lauf gelassen.

Das Reitinstitut hatte dieses ignoriert, da wohl kaum jemand diese Ergüsse ernst nehmen würde – so die Annahme.

Jedoch – je weiter der Todestag von Herrn von Neindorff in die Ferne rückt – umso größer werden die Auswüchse der Behauptungen, zumal wenn man damit Kasse machen möchte. Niemand kann ja Herrn von Neindorff mehr dazu befragen, ob das wahr ist. Sogar die Zeitzeugen werden naturgemäß weniger. Damit scheint freie Fahrt zu sein, nicht nur für Geltungsbedürftige, die sich als Beurteiler aufwerten möchten, meist umgekehrt proportional zum tatsächlichen Können, als auch für diejenigen, die als „Reitlehrer“ (Anmerkung: Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und jeder, der unterrichtet, kann sich so bezeichnen) unterwegs sind. Um ins Geschäft zu kommen, wird mit mehr oder weniger imaginären reiterlichen Heldentaten und Ausdehnung der Aufenthaltsdauer am Institut eine größere Nähe an Herrn von Neindorff und seinem Können sugeriert, als es tatsächlich der Fall war.

Unsere Empfehlung lautet:

Versuchen Sie doch, durch gutes Reiten aufzufallen und auf diese Weise zu zeigen, dass Sie „Neindorff Schüler“ sind. Zum guten Reiten gehört auch ein entsprechendes Benehmen. Es wäre also auch kein Fehler, durch anständiges und faires Verhalten Vorbild zu sein. Und nicht zuletzt: Die Zeit, die für Facebookaktionen aufgebraucht wird, könnte man besser einsetzen, dem Wohle des Pferdes zu dienen. Denn – um Herrn von Neindorff zu zitieren – Nicht das Pferd hat dem Reiter zu dienen, sondern der Reiter seinem Pferd …oder?

Unsere Empfehlung für den an der klassischen Reitweise Interessierten und den Rat suchenden Besitzer schwieriger Pferde lautet: Trauen Sie sich, sich selbst ein Bild zu machen – mag auch der Aufwand groß und der Weg weit sein: wie in früheren Zeiten haben wir Hausgäste aus aller Welt. Scheuen Sie sich nicht, auch Fragen zu stellen, denn es gibt sie noch, die seriösen Zeitzeugen und Schüler aus Herrn von Neindorffs Zeit am Reitinstitut. Schauen Sie gut hin, wem Sie sich und ggf. Ihr Pferd anvertrauen möchten.